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2. öffentliche Versammlung "Aktionsbündnis Freier Heuberg"

Herzliche Einladung

zur 2. öffentlichen Versammlung

des Aktionsbündnis „Freier Heuberg“

am Mittwoch, den 16.12. 2009 um 19 Uhr

in der Gaststätte „Grüne Au“

Hartmannstraße, Ebingen

 

  • Zwischenbilanz: 2 Monate Aktionsbündnis „Freier Heuberg“
  • Beratung über die nächsten Schritte
  • Besonders sehenswert: Erstmals in Albstadt zeigen wir den Film „Abenteuerland Freier Heuberg“ von Brigitte Hagg, den sie unserem Bündnis ausdrücklich als Unterstützung zur Verfügung stellte

 

aktuelle Infos gibt’s immer unter: www.freier-heuberg.de

 

Kontakt und V.i.S.d.P: Dr. Andrea Metzger, Mühlstraße 36, 72479 Straßberg

und Christiane Kasprik, Mühlstraße 22, 72461 Albstadt

Kundgebung gegen den Sprengplatz am 14.11.2009 in Ebingen

Am 14.11.2009 fand in Albstadt Ebingen die erste Kundgebung des Aktionsbündnisses Freier Heuberg gegen den Ausbau dieses ökologisch wertvollen Geländes zum größten Spreng-Ausbildungsplatz der NATO in Deutschland statt.

Das Aktionsbündnis ist ein breites Bündnis, das sowohl Organisationen und Parteien, wie Bündnis90-Die Grünen, ZUG, MLPD und DIE LINKE vereint, als auch besorgte Bürger, die sich um den Erhalt des FFH- und Vogelschutzgebietes sowie des Naturparks obere Donau sorgen.

Die Sprecherin der Linken, Antje Claaßen, äußerte Ihre ganz persönliche Sorge um eine mögliche Belastung der Trinkwasserquellen im Gebiet.

Vor allem äußerte Sie jedoch auch die Sorge der Linken als antimilitaristische Kraft, vor der geplanten Nutzung zur Erweiterung des Afghanistan Einsatzes und vor einer möglichen Nutzung durch die Waffenindustrie zur Weiter- und Neuentwicklung todbringender Kriegswaffen, wie in der Vergangenheit bereits geschehen.

Kein Sprengplatz im Spitalwäldle!

Die Linke. spricht sich entschieden gegen den geplanten Sprengplatz der Bundeswehr in Stetten a.k.M. aus!

Am 19.10.2009 hat sich ein parteiübergreifendes Bündnis gegen den Bundeswehr-Sprengplatz gegründet. Wir unterstützen diese Bürgerinitiative und werden uns aktiv an der Verhinderung des Sprengplatzes beteiligen.

 

 

 

Begründung:

Seit Oktober 2008 hat die Bundeswehr auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes Heuberg im Spitalwald mit dem Bau des größten und modernsten Sprengplatzes Europas begonnen.

Geplant ist, eine zentrale Ausbildungseinrichtung aller Kampfmittelbeseitigungskräfte der Bundeswehr aufzubauen. Die Bundeswehr plant, dort die Kampfmittelbeseitigungskräfte auch und in erster Linie für den Einsatz in Afghanistan auf das Sprengen von Kampfmitteln über und unter der Erdoberfläche vorzubereiten.

DIE LINKE. unterstützt den Widerstand gegen dieses Vorhaben aufgrund vieler Fakten, die gegen eine solche Nutzung stehen.

  • Mit der Ausbildung der Kampfmittelbeseitigungskräfte wird der Afghanistaneinsatz still erweitert.
  • das Gelände, auf dem der Sprengplatz entstehen soll, liegt in einem FFH (Flora-Fauna-Habitat) und in einem Vogelschutzgebiet.
  • Das Gelände befindet sich geologisch gesehen unweit des Zollerngrabens und damit in einem hoch erbebengefärdeten Gebiet.
  • Wegen der Bodenbeschaffenheit des Grundgebirges kann ein Eintrag von Schadstoffen, die durch die Sprengungen freigesetzt werden, ins Grundwasser und in die Trinkwassereinzugsgebiete (Selbst nach einem Gutachten der Bundeswehr) nicht ausgeschlossen werden.
  • Die Lärm- und Erschütterungsbelastung durch die Sprengungen führt zu einer erheblichen Beeinträchtigung für die Anwohner der umliegenden Orte, die zum Teil  unter 1000 Meter Luftlinie vom geplanten Sprengplatz entfernt liegen.
  • Die Nutzung eines Teils der Schwäbischen alb als "Europas größter Sprengplatz" gefährdet nicht unerheblich den Status weiter Teile der Schwäbischen Alb als "Biosphärenreservat" und damit den gerade auflebenden Tourismus in der Region
  • Schließlich betragen die Baukosten des ersten Sprengplatzes 7,5 Millionen Euro. Geld, das für soziale Zwecke besser verwendet wäre.

 

Dokumente und Links:

http://www.die-linke-zollernalb.de/fileadmin/lcmskvzollernalb/dokumente/Gutachten-stetten.pdf

 

 

7.2.2009 PM Ökologiekongress DIE LINKE

Auf ihrem 1. Ökologiekongress am 07. Februar in Stuttgart hat sich DIE LINKE mit aller Deutlichkeit gegen die weitere Nutzung der Atomenergie ausgesprochen, die jüngst durch die deutsch-russische Atom-Kooperation von Siemens und den Wiedereinstieg Schwedens in die Atomwirtschaft wieder in die öffentliche Debatte getragen wurde. Laut Dr. Schädler vom Institut für Meteorologie und Klimaforschung steht fest, dass Deutschland zu den vom Klimawandel betroffenen Regionen gehört. Konsequente Energieeinsparungen und die forcierte Nutzung erneuerbarer Energien sind die zukunftsträchtigen Antworten der LINKEN auf die Klimakrise. Die Finanzmittel aus dem Konjunkturprogramm müssen umgehend für einen Strukturwandel genutzt werden, damit Baden-Württemberg 2030 seinen Bedarf aus erneuerbaren Energien abdecken kann. Die Atomenergie ist für DIE LINKE spätestens seit der Katastrophe von Tschernobyl keine Alternative.

DIE LINKE wirft den Grünen allerdings Scheinheiligkeit in ihrer Position zum beschlossenen Atomausstieg vor. Wenn sich die Grünen wirklich für einen Atomausstieg einsetzen würde, müssten sie gegen den EU-Vertrag von Lissabon votieren, da der EURATOM-Vertrag fester Bestandteil desselben ist, und der Förderung der Kernenergie Vorrang einräumt.

Annette Groth, Wilfried Telkämper und Christoph Ozasek
Landesarbeitsgemeinschaft Ökologische Plattform der Linken Baden-Württemberg

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