DIE LINKE. 


DIE LINKE. Zollernalb informiert über aktuelle Politik.

Delegierte zum Bundesparteitag gewählt

Am 27. März 2010 hat DIE LINKE in Südwürttemberg/Hohenzollern in Friedrichshafen ihre vier Delegierten für den 2. Parteitag gewählt, dessen 1. Tagung am 15./16. Mai 2010 in Rostock stattfinden wird. Gewählt wurden Ursula Wahlert (KV Bodensee), Ali Yalcin (KV Sigmaringen), Andreas Rose (KV Ulm) und Antje Claaßen (KV Zollernalb). Der KV Zollernalb gratuliert den Gewählten und freut sich auf intensive Zusammenarbeit!

Landesparteitag DIE LINKE. Baden-Württemberg

Am 23. und 24. Januar fand der Landesparteitag der LINKEN in Stuttgart statt.

Gesine Lötzsch ging in Ihrem Gastreferat auf die unsoziale Umverteilungspolitik von unten nach oben, das Versagen bei der Bewältigung der Wirtschaftskrise sowie die Kriegspolitik der Bundesregierung ein. Für ihre klaren Worte wurde sie mit stehenden Ovationen gewürdigt.

Die Delegierten des KV-Zollernalb brachten 2 der insgesamt 87 Anträge ein.


Hier die beiden Anträge im Wortlaut:

Antrag A-2: „Kein Sprengplatz auf dem Heuberg!“
Antragsteller: KV Zollernalb, Frederico Elwing, Claudia Haydt, LAG Frieden

Antragstext: DIE LINKE Baden-Württemberg lehnt den größten und modernsten
Sprengplatz Europas auf dem Truppenübungsplatz Heuberg bei Albstadt auf der
Schwäbischen Alb ab und unterstützt den Kreisverband Zollernalb und das Aktionsbündnis
„Freier Heuberg“ bei ihren Aktivitäten gegen den Sprengplatz.
Begründung: Seit Oktober 2008 hat die Bundeswehr auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes Heuberg
im Spitalwald (zwischen Albstadt und Sigmaringen) mit dem Bau des größten und modernsten
Sprengplatzes Europas begonnen. Schon bislang besteht auf dem Truppenübungsplatz die zentrale
Ausbildungseinrichtung aller Kampfmittelbeseitigungskräfte der Bundeswehr. Dort werden die Soldaten auf
die Beseitigung und Unschädlichmachung von Sprengmitteln aller Art im Kriegseinsatz (etwa in Afghanistan)
vorbereitet.

Antrag LZ32: Ergänzend zu 6. Vielfalt der Lebensweisen fördern – Diskriminierung bekämpfen

Antragsteller: KV Zollernalb, Antje Claaßen

Zeilen 181 und 182:

Statt“ UN Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen schnell und nachhaltig umzusetzen“ muss es heißen “ UN Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen schnell, nachhaltig und vollständig umzusetzen“

Zwischen Zeilen 183 und 184 zusätzlich einzufügen:

Das selbstverständliche Recht von Menschen mit Behinderungen, selbst zu bestimmen, wo, wie und mit wem sie wohnen, ist zu gewährleisten. Niemand darf verpflichtet werden, in bestimmten Wohnformen zu leben.

Die bestehende finanzielle Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen in Ehe und Familie ist zu beenden. Hierzu ist die Unterhaltspflicht Familienangehöriger für behinderungsbedingt entstehende Kosten ersatzlos zu streichen, diese Kosten trägt die Gemeinschaft.

Beide Anträge wurde mit großer Mehrheit angenommen.

Hier eine kurze Zusammenfassung vom Parteitag:

Landesparteitag der Partei DIE LINKE verabschiedet 10 Punkte-Sofortprogramm zur Landespolitik

Mit großer Einmütigkeit verabschiedete der Landesparteitag der Partei DIE LINKE in Baden-Württemberg ein 10-Punkte- Sofortprogramm  zur Landespolitik. In konstruktiver Atmosphäre wurden zahlreiche Änderungs- und Erweiterungsvorschläge der Kreisverbände in den Leitantrag des Landesvorstandes hineingearbeitet. Der Leitantrag wurde mit nur 1 Gegenstimme verabschiedet.

Im Mittelpunkt steht dabei die Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik. Gefordert wird u.a. ein 10 Mrd.-Sofortprogramm,  5 Mrd. zur Rettung der industriellen Kerne und Arbeitsplätze, 5 Mrd. sollen als Investitionsprogramm an die Kommunen gehen und diese davor bewahren Personal und wichtige Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge abzubauen. Gerade jetzt dürfe der öffentliche Sektor nicht in die Krise hinein sparen.  Vielmehr müsse in Bildung, Soziales und Ökologie investiert werden.

Besondere Bedeutung hat die Bildungspolitik. Hier steht DIE LINKE für die Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems und fordert Gemeinschafts- und Ganztagesschulen.  Baden-Württemberg sei das Land mit der härtesten sozialen Auslese im Bildungssystem.  Zum Sofortprogramm  gehört  auch die Forderung nach  Abschaffung  der Studiengebühren und  der Zugang aller StudentInnen zum Masterstudium. DIE LINKE erklärte ausdrücklich ihre Solidarität und Unterstützung mit den Bildungsstreiks der SchülerInnen und StudentenInnen.

Bekräftigt wird auch die Position für den sofortigen Ausstieg aus der Atomkraft. Die Forderung der Landesregierung nach Verlängerung der Restlaufzeiten wird von DER LINKEN abgelehnt.

Der schwarz/gelben Landesregierung attestierte DIE LINKE Hilf-, Taten- und Konturlosigkeit  gegenüber den Folgen der Krise für die Menschen im Lande. Noch-Ministerpräsident Oettinger und der designierte Ministerpräsident Mappus wurden für ihr Verständnis für die Entscheidung des Managements von Daimler,  die C-Klassen-Produktion in die USA zu verlegen, heftig kritisiert. DIE LINKE habe an der Seite der Beschäftigten und ihrer InteressenvertreterInnen gestanden.

Auf heftige Ablehnung stößt die Aussage von Stefan Mappus, zur Haushaltskonsolidierung seien auch soziale Einschnitte notwendig. Der Landessprecher Bernd Riexinger weist diesen Vorschlag als zynisch und sozialdarwinistisch zurück.

Die Landespartei ist optimistisch in den nächsten Baden-Württembergischen Landtag einzuziehen und sieht sich gut aufgestellt. So zeigte sich Landesgeschäftsführer Bernhard Strasdeit sehr zufrieden mit dem Verlauf und den Ergebnissen des Landesparteitages. Strasdeit: "Die Partei geht gestärkt in das Vorwahljahr 2010. Wir haben unsere landespolitische Kompetenz als Partei der sozialen Gerechtigkeit gestärkt. Wir sind in Baden-Württemberg die glaubwürdige linke Oppositionspartei.“

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DIE LINKE. LV Baden-Württemberg
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4.12.2009: Birgit Huonker hält Gastreferat auf der Mitgliederversammlung der LINKEN in Hechingen

Am 4.12.2009 konnten wir auf unserer gut besuchten öffentlichen Mitgliederversammlung die Mitarbeiterin von Oskar Lafontaine und Landtagsabgeordnete im Saarländischen Landtag, Birgit Huonker, begrüßen.

Birgit ist außerdem Pressesprecherin des saarländischen Landesvorstands und stammt aus Rosenfeld.

Themen waren sowohl der Ausgang der Bundestagswahl, der Landtagswahl im Saarland, als auch das "Aktionsbündnis freier Heuberg" als auch die Protestaktionen und die Polizeieinsätze rund um die Rekrutenwerbung im Rahmen des Bw-Musix09 Blasmusikwettbewerbs.

 

Die Linke demonstriert gegen Nachwuchswerbung bei Bw-Musix09

Am 27.11.2009 fand die Eröffnungsveranstaltung des "Bundeswehr-Jugendblasmusikwettbewerbs Bw-Musix 09" in Balingen statt.

Auch DIE LINKE. war dabei und zeigte auf friedliche Art und Weise, bewaffnet mit T-Shirts und Plakaten, ihren Protest gegen die ganz offene Werbung Jugendlicher für den Kriegsdienst, bemäntelt mit einer scheinbar harmlosen Musikveranstaltung.

Leider ist der spätere Dienst dann oft nicht harmlos und die geworbenen jungen Menschen haben statt der Trompete eine MPi in der Hand. Statt lustige Blasmusik zu spielen, dürfen die Rekrutierten dann die Interessen unserer Großindustrie am Hindukusch "verteidigen".

N-TV Interview mit Dagmar Enkelmann

"Rote müssen grün sein" 
Bleskin trifft Dagmar Enkelmann

N-TV Interview 

(bitte das Bild anklicken)

Michael Schlecht: Millionärssteuer bringt jährlich 80 Milliarden Euro

15.05.2009 - Wer soll die hunderte von Milliarden für die Bankenrettung und die Konjunkturprogramme zahlen? Heißen die Bürger deshalb so, nur weil sie bürgen? Müssen wir am Ende mehr Steuern zahlen und weiteren Sozialabbau ertragen? In den 30er Jahren hat US-Präsident Roosevelt mit dem „New Deal“ die Wirtschaft wieder auf Trapp gebracht. Bezahlen mussten die Reichen. Großverdiener zahlten fast 80 Prozent Einkommensteuer. Auch DIE LINKE will, dass Reiche und Vermögende bezahlen. Sie sind die Profiteure des Finanzkasinos. Privatvermögen oberhalb von 1 Millionen Euro sollen mit fünf Prozent besteuert werden.

Initiative: SCHUTZSCHIRM FÜR MENSCHEN

SCHUTZSCHIRM FÜR MENSCHEN

Die Welt steckt in der schwersten Finanz- und Wirtschaftskrise seit 1929.

Millionen Menschen sind von Arbeitslosigkeit und Armut bedroht. Union und SPD antworten mit milliardenschweren Bürgschaften und Kapitalspritzen für marode Banken.

Die Bundesregierung verabschiedet zu kleine Ausgabeprogramme und setzt auf Steuersenkungen vor allem für Besserverdienende.

Der Großteil der Menschen profitiert nicht von diesen Maßnahmen, wird aber in Zukunft durch eine Erhöhung der Massensteuern und weitere Kürzungen der Sozialleistungen für die Kosten aufkommen müssen.


DIE LINKE hingegen hat ein sozial gerechtes Antikrisenprogramm, das die Rechte der Beschäftigten stärkt, Arbeitsplätze und Einkommen sichert und das garantiert, dass nicht die Beschäftigten, Erwerbslosen, Rentnerinnen und Rentner die Kosten dieser Krise zahlen, sondern diejenigen, die sie verursacht haben.


1 Die Beschäftigten müssen in die Lage versetzt werden,den Schutz von Arbeitsplätzen, gerechte Löhne und gute Arbeitsbedingungen wirksamer durchzusetzen. ...

2 Für den Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen in sozial fortschrittlichen und ökologisch nachhaltigen Bereichen wird ein demokratisch kontrollierter
Zukunftsfonds eingerichtet, der einen Umfang von 100 Milliarden Euro hat. ...


3 Im öffentlichen Dienst werden eine Million unbefristete und tariflich entlohnte Beschäftigungsverhältnisse in den Bereichen Familienfürsorge, Kinderbetreuung,
Altenpflege, Bildung, Gesundheit, Sozialwesen und Kultur geschaffen. ...

4 Zum Schutz der Menschen vor negativen Auswirkungen der Krise werden für 500 000 Menschen öffentlich geförderte Arbeitsplätze geschaffen. Der Bezug von
Arbeitslosengeld I wird verlängert. Das Arbeitslosengeld II wird auf 435 Euro angehoben. Es wird ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,71 Euro wie in Frankreich eingeführt. ...

Flugblatt hier downloaden:

dokumente.linksfraktion.net/pdfdownloads/7746955207.pdf

Wir wollen Eure Krise nicht bezahlen! Ver.Di Geschäftsführer Michael Gross zur Wirtschaftskrise

„Wir wollen Eure Krise nicht bezahlen!“

VERDI-Geschäftsführer für Umverteilung / Veranstaltung in Balingen

(jol). Bei einer Veranstaltung der LINKEN Zollernalb sprach sich VERDI-Bezirksgeschäftsführer Martin Gross für eine Umverteilung von oben nach unten aus. Als Auswirkung der gegenwärtigen Finanzkrise sieht der Gewerkschafter eine Zunahme der Arbeitslosigkeit um bis zu eine Million.

Man müsse davon ausgehen, so Gross, dass viele Arbeitnehmer, die im Zuge der aktuellen Entwicklung entlassen würden, später nur zu wesentlich schlechteren Bedingungen an ihren Arbeitsplatz zurückkehren könnten. Zeitverträge und geringfügige Beschäftigungsverhältnisse würden zunehmen. Viele Firmen nutzten jetzt die Krise, um auf dem Rücken der Beschäftigten Kostensenkungen durchzudrücken. Das volle Ausmass der Entlassungswelle werde jedoch erst nach der Bundestagswahl im September einsetzen, „um die Bürger nicht unnötig zu verschrecken“. Nach der Wahl, so Gross, werde es „richtige Sauereien“ geben.

Bei der gegenwärtigen Finanzkrise gehe es nach Ansicht des Gewerkschafters nicht nur um eine Finanz-, sondern auch um eine Gesellschaftskrise. Man müsse den Unternehmen klarmachen: „Wir wollen Eure Krise nicht bezahlen!“ Wenn es überhaupt staatliche Hilfen für einzelne Firmen geben sollte, dann müsse es staatlichen Einfluß auf die Firmenpolitik geben. So könnten etwa Hilfen für die Automobilindustrie daran geknüpft sein, dass umweltfreundliche energiesparende Technik zum Maßstab werde.

Als Alternative zu den von der Bundesregierung beschlossenen Garantien für Banken und Großunternehmen sieht Gross ein breitflächiges Investitionsprogramm. So müsse die erneuerbare Energie wesentlich stärker gefördert werden, alte Schulen und Kindergärten renoviert und etwa marode Abwasser-Netze saniert werden. Dadurch entstehe Beschäftigung, die direkt eine bessere Lebensqualität zur Folge habe. Die Kommunen hätten jedoch darauf zu achten, dass die Ausschreibungen so gestaltet würden, „dass der kleine Handwerker vor Ort zum Zuge kommt“.

An die Verantwortlichen in den Städten und Gemeinden gerichtet, forderte Eberhard Jaensch, Kreisvorstandsmitglied der LINKEN Zollernalb, dazu auf, bereits privatisierte Einrichtungen wie Krankenhäuser oder Schwimmbäder wieder zu rekommunalisieren. Viele Gemeinden, die dieses vermeintlich kostengünstige „cross-border-leasing“, also den Verkauf öffentlichen Eigentums an internationale Finanzinvestoren und die anschließende Miete des früheren Eigentums, versucht hätten, seien jetzt bemüht, diese Verträge wieder rückgängig zu machen. Für die LINKE stehe der Stop der Privatisierungen und die Stärkung der Selbstverwaltung der Kommunen im Mittelpunkt der kommenden Kommunalwahlen.

18. Dezember 2008

Kinder aus Hartz IV-Familien offenbar nicht für das Abitur vorgesehen

Kinder aus Hartz IV-Familien offenbar nicht für das Abitur vorgesehen

"Wer Kindern aus Hartz IV-Bedarfsgemeinschaften das Schulpaket nur bis zur 10. Klasse gewährt, vermittelt ihnen damit auch, dass sie ohnehin nicht für das Abitur vorgesehen sind. Das ist zynisch", kommentiert Diana Golze den entsprechenden Beschluss des Vermittlungsausschusses von Bundestag und Bundesrat. "Man möchte dem Vermittlungsausschuss gerne "Setzen, sechs!" zurufen", so die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. Golze weiter:

"Der Bundesrat hat sich über den Tisch ziehen lassen. Im Austausch für eine veränderte Finanzierung der Kindergelderhöhung hat er zentrale Forderungen fallen gelassen. Von der notwendigen Erhöhung der Regelleistungen für Kinder ist keine Rede mehr. Auch die Auffassung, dass die Kindergelderhöhung solange nicht auf Hartz IV angerechnet werden darf, bis die Kinder-Regelsätze deutlich angehoben wurden, kommt nicht mehr vor.

Selbst das Schulbedarfspaket für Kinder in Bedarfsgemeinschaften nach ALG II soll nur bis zum 10. Schuljahr ausgezahlt werden. Dieser Beschluss ist enttäuschend. Zwar behält man sich vor, bis Schuljahresbeginn über eine Ausweitung bis zum Abitur zu entscheiden. Dass dieser zeitlich mit der heißen Phase des Bundestagswahlkampfs zusammenfällt, lässt zumindest noch auf ein Wahlkampfgeschenk hoffen."

Quelle: http://www.die-linke-zollernalb.de/politik/